Vortrag auf der Frankfurter Buchmesse am 20.10.2019

Ich bin gerade sehr gut gelaunt, denn dieses Jahr werde ich mein Buch „Die Unschuld der Maschinen“ auf der Buchmesse in Frankfurt vorstellen. Nach Frankfurt wollte ich sowieso schon immer mal fahren, und dass das nun auf diese Weise möglich ist, finde ich natürlich toll.

Mein Beitrag findet am Sonntag, 20.10. zwischen 11:30 und 12:00 in Halle 4 statt, auf der sog. „EDU Stage“, einem Bereich, der Bildungsthemen gewidmet ist.

Endlich da: Die Unschuld der Maschinen nun auch gedruckt

Gestern sind meine drei Belegexemplare meines Buches „Die Unschuld der Maschinen“ angekommen, d.h. nun ist auch die Druckversion käuflich zu erwerben (im Springershop schon jetzt, bei Amazon Mitte bis Ende nächster Woche; das E-Book gibt es schon seit knapp 2 Monaten).

Immerzu viel zu schreiben

Letzte Woche habe ich meine hoffentlich allerletzten Korrekturen für „Die Unschuld der Maschinen“ abgeschickt, sodass der Erscheinungstermin Mai wohl auch schaffbar sein dürfte. Ein paar Querverweise zwischen den Kapiteln waren falsch, die Abbildungen habe ich alle nochmal neu gemacht, und ein paar andere Kleinigkeiten. Ich hoffe, dass nun alles passt.

Erfreulicherweise kann ich auch 2019 wieder viele Texte schreiben, von denen zwei besonders spannend sind:

  • Vertrauen in komplexe Technik ist das Hauptthema des Sachbuches „Die Unschuld der Maschinen“ (erscheint Mai 2019 bei Springer) sowie Teil meiner 2016 in Buchform veröffentlichten Doktorarbeit „Offenbar weigert sich Facebook, mir darauf eine Antwort zu geben“. Das greife ich nun noch ein drittes Mal auf, diesmal in einem Fachbuch. Das neue Buch richtet sich insbesondere an Entwickler von Technik. Man kann darin lernen, die kommunikativen Prozesse von Entwicklungsprozessen systematisch zu reflektieren und Technik im Gebrauch kommunikationsanalytisch auszuwerten — beides natürlich mit dem Ziel der „Optimierung“ (obwohl „Optimierung von Kommunikation“ eigentlich etwas ist, das aus mancher kommunikationssoziologischen Sicht weder möglich noch erwünscht ist). Im Prinzip bereite ich für das Buch das Analyseverfahren aus meiner Doktorarbeit und das in meinem Sachbuch angedeutete Kommunikationsmodell praxisnah auf und kombiniere beides mit einigen weiteren Ergebnissen, die ich zur Evaluation von Softwarenutzung gewonnen habe. Das Manuskript muss ich Ende Juni abgeben. Damit habe ich dann sozusagen meine Triologie zur Techniknutzung erstmal abgeschlossen — Doktorarbeit, Sachbuch und Fachbuch.
  • Die französische Firma Aerobask entwickelt Addon-Flugzeuge für den X-Plane-Flugsimulator. Für Aerobask habe ich schon in der Vergangenheit oft Handbücher geschrieben, zuletzt für die neue Version der Epic E1000. Das waren aber immer so 20 bis 30 Seiten. Das neue Aerobask-Projekt sieht da ganz anders aus. Mit offizieller Unterstützung des französischen Flugzeugbauers Dassault Aviation entwickelt Aerobask eine Simulation der Falcon 8X (ein äußerst schicker Business Jet). Das Programm soll Ende 2019, Anfang 2020 herauskommen und da das Flugzeug wesentlich komplexer ist als bisherige Aerobask-Produkte, wird auch das Handbuch wesentlich detaillierter sein. Und ich darf es schreiben. 😀

Daneben gibt es viele kleinere Schreibaufgaben. Artikel für das FS MAGAZIN, kleinere Handbücher für vFlyteAir und SkunkCrafts, evtl. mal wieder ein kurzer Artikel für das Air Facts Journal …

Also viel zu tun neben der sonstigen Arbeit. 🙂