Schreibfäden

20180404_133510Wenn man nicht an dem „einen großen Buch“ schreibt, sondern hier mal was und da mal was, und dabei trotz thematischer Unterschiede versucht, einen roten Faden aufrechtzuerhalten, dann sieht die mentale Landkarte in etwa so aus wie auf dem Bild da oben — ein Fluss mit diversen Abzweigungen, diverse Seen und Wasserflächen. Das hängt alles zusammen, aber so richtig dann doch nicht.

Das ist mitunter anstrengend und führt zu längeren Schreibpausen (in denen dann u.a. Bilder wie oben entstehen). Diese Pausen fühlen sich anfangs erholsam an, aber irgendwann muss es ja doch weitergehen. Dann wieder reinzukommen, hängt an der Frage, welchen Faden man aufgreift. Mache ich mit denen weiter, die bezahlt werden? Oder mit denen, die zwar nicht bezahlt werden, aber die Chance zu mehr Tiefgründigkeit bieten?

Im aktuellen Fall ist die Entscheidung wohl klar, und zwar für letzteres. Denn die verlängerte Deadline läuft in fünf Tagen ab und es wäre sehr ärgerlich, wenn ich bis dahin nicht fertig wäre.