Twine, texture, …?

Ich habe mich jetzt noch etwas intensiver mit Twine und texture auseinandergesetzt. Ich hatte irgendwie die Annahme, dass man mit Twine kaum was machen kann (was daran liegt, dass die meisten im Internet veröffentlichten Twine-Geschichten wirklich nur technisch- simple Hypertexte sind (was nichts über ihre mögliche Qualität als Geschichte aussagt, von Literarizität mal gar nicht zu reden)) — aber eigentlich kann man mit Twine viel mehr machen als mit texture. Das habe ich gemerkt, als ich Melissa Fords Buch „Writing Interactive Fiction with Twine“ durchgeblättert habe.

Also habe ich mir gestern Nachmittag in relativ kurzer Zeit ein Grundgerüst für ein typisches Textadventure gebastelt, inkl. Punktezähler und Inventar, auf das man immer zugreifen kann. Jetzt könnte ich loslegen und die Welt beschreiben, Gegenstände verteilen und Rätsel ausdenken. Mit texture wäre so etwas gar nicht möglich, weil man dort zwar flags setzen und prüfen, aber keine komplexeren wenn-dann-Abfragen oder Berechnungen durchführen kann. Ich denke also, ich werde für meine derzeitigen diffusen Story-Ideen nun doch mit Twine weitermachen (was nicht ausschließt, dass ich texture irgendwann mal für was anderes verwende).

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