Schreib!

Pausen sind wichtig… können sich aber auch als der größte Fehler erweisen, den man beim Schreiben langer Texte machen kann, zumindest wenn man vor der Pause eigentlich gut vorangekommen ist.

Mit Pausen meine ich nicht kurze Kaffeepausen, oder den Toilettengang, oder den 5-Stunden-Job für’s „Grundeinkommen“ (den finde ich sogar wirklich entspannend), sondern tagelange Pausen, in denen man etwas ganz anderes macht: auf eine Tagung fahren (so wie ich letzte Woche zur HiStories IV in Rostock), oder abends weggehen (so wie letzten Mo), oder nachts um 02:00 Uhr zum gefühlt zehnten Mal die komplette „How I Met Your Mother“-Serie binge-watchen, währenddessen man versucht, weiterzuschreiben, der Laptop mit dem halbleeren Textdokument des neuen Kapitels aber eher Einsamkeit ausstrahlt als Kreativität.

Dann ist man wirklich raus. Und man starrt zwei, drei Stunden auf den Bildschirm, während fiktive Großstadtneurotiker ihren End-Zwanziger-Alltag leben, und in der Zeit kommen nur vier Zeilen Text raus, und dann geht man frustriert ins Bett.

Jetzt höre ich Goldfrapps „Everything is Never Enough“ und tippe diesen Blogeintrag, um zumindest physisch wieder in einen schnellen Schreibrhythmus zu geraten, und dann gleich vom Bloggen aufs Weiterschreiben zu kommen. Jetzt. Na los. ALT+TAB. Fensterwechsel. … . .  .    .        .

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