Konflikt und Krisis

Heute ist nun, etwas später als geplant, Teil drei meiner „Head Canon“-Essayreihe erschienen. Darin fasse ich am Beispiel der New York Times und der Tagesschau einige Beobachtungen zur heute häufigen Kritik an Massenmedien (und deren Reaktionen darauf) zusammen:

In massenmedialen Nachrichtenbeiträgen, Reportagen und Kommentaren werden erstens konkrete Ereignisse erzählt und zweitens übergreifende Narrative erschaffen, fortgeschrieben oder in Frage gestellt. Dies kommt im Klischee des „rasenden Reporters“ zum Ausdruck, der seiner „Story“ nachjagt. Manchmal stellen sich diese Geschichten als ungenau, falsch oder einfach nicht zu den Erwartungen der Rezipienten passend heraus, was zu Kritik und dann Rechtfertigung und Erklärung führen mag. Besonders prägnant lässt sich das an großen politischen Konfliktlinien beobachten, wo den Medien mitunter nur ein unbewusstes Richten nach einem Mainstream vorgeworfen wird, manchmal aber auch bewusstes Verschleiern und eindeutiges Lügen, um irgendwelchen politischen Interessen zu dienen.

Hier geht’s zum Artikel: https://www.heise.de/tp/features/Konflikt-und-Krisis-Partizipativer-Umgang-mit-Massenmedien-3959451.html

Edit: Aber scheinbar ist bei der Veröffentlichung irgendwas durcheinander geraten, der Schluss fehlt. Das kläre ich gerade…

Edit 2: Jetzt ist es vollständig. ^^

Im folgenden vierten Teil beginne ich damit, solche Medienereignisse in ihrer leiblichen Wirkung (im phänomenologischen Sinne) zu betrachten.

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