Lesen (1)

  • Elena Esposito: Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität (Suhrkamp 2007/2014). Mit dem besten Klappentext ever: „Die Realität ist unwahrscheinlich, und das ist das Problem.“
  • Maximilian Probst: Verbindlichkeit (Rowohlt 2017). Wo ich nach dem Lesen der ersten paar Seiten (der Autor nennt vor jedem Abschnitt ein Datum, wodurch es leicht tagebuchartig wird) vor allem wissen will, ob der Autor am Ende noch mit seiner Frau zusammen ist oder nicht.
  • Armen Avanessian: Miamification (Merve 2017). Bei dem ich bei all den Schlagworten auf dem Cover (Trump (natürlich!), Big Data, Beach, Präemptive Persönlichkeit, Make America Great Again, Einwanderung, Postcontemporary, Finanzfeudalismus, Nano, Offshore, Klimawandel, Singularity, Überwachung, Scooter, Hurricane, Technopolitik, Hacking, Plastic City, Zeitkomplex, Postkapitalismus, Heat, Post-Internet, Uberfahrt, Rekursion, Orange-Utan, Derivatives, Paradigma, Carbon Democracy, Algorithmen, Non-Arbeit, Hyperstition, Poiesis, Gentrifizierung, Präsenzwahn, Jetzt-Lag, Déjà-vu, Du musst deine Blutwerte ändern, iPhone, Datafiktionen, Datafizierung, Schattenökonomie, Ergontologie, Psychometrie, Tropical Lush, Pool) noch nicht wirklich weiß, worauf der Autor am Ende hinaus will.
  • Ulrich Beck: Die Metamorphose der Welt (Suhrkamp 2017). Wo ich mich beim Anblick des Vorworts erschrocken daran erinnerte, dass der Autor ja nun auch schon zwei Jahre tot ist.

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